Tief

Zur Zeit ist unsere Beziehung zueinander so abgekühlt wie schon lange nicht mehr, wobei das genommen falsch ist, denn sie war bis jetzt auf einem stetigen Weg der Besserung und jetzt befinden wir uns einem Tal. In einem Tal, weil wir uns vor Augen geführt haben wie unwahrscheinlich es ist, dass wir in den nächsten 1-2 Jahren realistische Chancen auf eine Beziehung haben.

Es tut weh. Richtig weh. Ich denke so oft an dich und wünsche mir nichts lieber als das wir hier und jetzt zusammenkommen könnten und auch zusammenziehen könnten. Verdammt nochmal, ich liebe dich und es schmerzt so sehr es nicht aussprechen zu können, weil wir beide zu vernünftig sind.

Zur Zeit stehen unsere Chancen auf eine gemeinsame Zukunft bzw. Beziehung sehr gering, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und hoffe darauf, dass du mich genau so sehr liebst wie ich dich und auf mich warten wirst. Auch wenn ich leider weiß, dass die Chancen dazu nicht gerade hoch stehen. Du bist jung, wir sind jung, warum Jahre verschwenden und auf jemanden warten, bei dem dann theoretisch trotzdem die Chance besteht, dass es nur eine zeitweilige Beziehung wird?

Ich kann dir nicht sagen warum du auf mich warten solltest, ich kann nur sagen warum ich auf dich warten werde und all meine Hoffnungen auf dich setze:

Weil ich dich liebe und glaube, dass du die richtige Person bist um mit mir bis an mein Lebensende zusammen zu bleiben.

Geschrieben am 24.06.2016

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What is love?

Liebe ist kurz gesagt das was ich für dich empfinde. Ich wusste es schon vor deinem Geburtstag als ich den letzten Blog dieser Art schrieb. Ich wusste es schon bevor wir uns am Tag nach deinem Geburtstag im Bett geküsst haben, mir was es schon viel länger unterbewusst klar, doch erst war es nur ein schwaches Untergefühl, das ich nicht bewusst wahrgenommen habe, erst habe ich sogar noch nach dem Kuss weitergedacht, dass es das vielleicht wirklich noch nicht wäre, aber ich bin mir in letzter Zeit immer mehr darüber klar geworden. Bevor ich … weiterlesen

Prediction

Dieser Beitrag ist der vor langer Zeit (hier) erwähnte letzte Punkt der mir bewusst geworden ist. Denn mir ist bewusst geworden, dass wir füreinander geschaffen sind, dass wir füreinander bestimmt sind, dass wir zueinander finden werden, aber noch nicht heute. Ich hoffe, dass wenn dieser Beitrag online ist, wir bereits zusammen sind, denn anderenfalls habe ich versagt, denn ich setze uns dieses Zeitlimit von etwas mehr als drei Jahren, wenn wir es in diesen nicht zueinander schaffen, dann werden wir es wohl kaum noch schaffen.

Ich bin mir bewusst geworden, dass … weiterlesen

Previous thoughts

In den nächsten Tagen werden einige Blogs online gehen die vor teilweise mehr als 3 Jahren geschrieben wurden, inklusive diesem hier.
Mal schauen wie viele es werden. Ich werde in diesem meine Gedanken zu dir veröffentlichen zu denen ich damals nicht fähig war und sie deswegen nur notiert habe.

Die Freiheit des Alleinseins

„Das sagst du jetzt so leicht“
„Das ist ganz anders wenn du es erst mal erlebst“
„Du vergisst die ganzen unschönen Zeitfresser“

Hach, was habe ich alles gehört von den Leuten als ich Ihnen sagte, dass ich mich im Sommer vier Wochenlang um das Haus meiner Eltern kümmern muss. Wirklich viele sagten komische Änderungen in allem möglichen voraus, wirklich eingetroffen ist davon jedoch nicht viel. Selbst das ganze Waschen, Spülen, sich um Müll, Einkaufen und Garten gießen kümmern ist alles halb so wild – ich genieße es ja schon fast. Vermutlich bei Studieren allgemein und vlt bei Informatik im speziellen wird viel vom Kopf verlangt, da die Hände mehr oder weniger nur dazu da sind, dass Gedachte zu verschriftlichen und sonst keinerlei andere körperliche Arbeit stattfindet. Die ganzen oben genannten Tätigkeiten sind daher eine willkommene Abwechslung für den Körper und bieten dem Geist Rahmen um sich zu erholen. Jeden Tag stehe ich nach dem Joggen (um halb 6) und Frühstück eine Stunde im Garten und gieße all die Pflanzen meiner Mutter und jeden Tag nutze ich die Zeit um in aller Ruhe ein wenig nachzudenken, durch meinen Kopf zu stöbern oder einfach mal nichts zu machen und dem Kopf eine noch größere Erholung gönnen. Danach gehe ich spätestens alle zwei Tage noch gemütlich mit einem Rucksack einkaufen und gönnen den Beinen damit nach dem Joggen nochmal ein „Auslaufen“. Es wird gerne viel über den Wandel der Ernährung geredet wenn man dann „das Essen kann was man will“ – wirklich viel davon eingetreten ist bei mir nicht. Ja, ich habe mir zweimal Pizza in den Ofen geworfen, aber ansonsten bin ich meiner Ernährung treu geblieben: Morgens Brot oder Kornflakes und Abends einen gemischten Salat (Mittags verspüre ich meist noch keinen Hunter). Ich frage mich mittlerweile schon was sich die – immer gleiche – Kassiererin denkt, wenn sie mich alle zwei Tage mit 2x 1 Liter Getränk, Tomaten und Gurke sieht (Käse/Wurst brauche ich nur 1x pro Woche). Das einzige wo in der ersten Woche ein wenig auf der Strecke geblieben ist war das Arbeiten selbst, aber das ist nicht weiter tragisch, da ich es in der zweiten Woche dann reingeholt habe. Alles in allem kann ich sagen, ich bin durch die Zeit ein wenig beruhigt worden – beruhigt, dass ich in einem Jahr auch ohne Startschwierigkeiten selbst wohnen kann. In einem Jahr, da ich in einem Jahr mit meinem Master fertig sein sollte und mich das Berufsleben in die weite Welt tragen wird – wohin genau weiß niemand. Am liebsten würde ich hier in der Region bleiben, jedoch habe ich auch keinerlei Probleme bei einem coolen Angebot in eine andere (mittel-) große Stadt zu ziehen. Wirkliche viele Gedanken mache ich mir darum sowieso noch nicht, da alles reinste Spekulation ist und die Gedanken bis dahin sowieso wieder veraltet sind. Mehr als im Rahmen eines Semester vorausdenken macht im Moment einfach keinen Sinn. Soweit so gut, wir lesen uns dann beim nächsten Eintrag wieder :)

Ein Rückblick auf die letzten Monate | Changes

Veränderungen bieten nicht nur Chancen, sondern sind auch immer mit Risiken verbunden. Soviel wie in den letzten Monaten hat sich schon lange nicht mehr geändert.

Rückblickend muss man sagen, dass der Wandel nicht erst im ersten Master Semester begonnen hat, sondern eigentlich schon im letzten Bachelor Semestern. Bereits dort habe ich wieder damit begonnen jeden Abend Salat zu Essen und von Zeit zu Zeit mit (neuen) Inlineskates regelmäßig zu fahren. Richtig intensiv und wirklich regelmäßig habe ich jedoch erst im Master damit begonnen – zusammen mit einigen anderen Änderungen.

Für den Master hatte ich mir einige Ziele gesetzt:

Nie nach 12 schlafen gehen
Immer (mehr oder weniger) früh aufstehen
Regelmäßiges Skaten
Jedes Wochenende lernen (Gute Noten bekommen)
An Wochenenden das Handy ausgeschaltet lassen

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht war und weiterlesen

Ein Windhauch von Vergangenheit

Der Wind streicht sanft über die Außenhaut meiner Jacke während ich langsam über den Bahnhof schlender. In meinen Ohren macht sich die Stimme von Taylor Swift breit – „Look what you made me do“. Ein Lied das ich nicht nur wegen Taylors Stimme gerne mag, sondern eben genau wegen diesen 6 Wörtern, die mich immer wieder vor die Frage stellen:

Was hast du aus mir gemacht?

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Gedanken eines Reisenden #22 – Ruhe in Frieden

Ich liege gemütlich im Palmengarten in Frankfurt im Schatten und warte darauf das es langsam aber sicher kühler wird, da klingelt mein Handy und meinte Mutter erzählt mir, das meine Oma gestorben ist …

Leere.

Einfach Leere.

Ich weiß gerade gar nicht was ich denken soll oder nicht … Zuerst fällt mir ein das ich mich nicht mehr richtig von ihr verabschieden konnte, weil es anfangs immer hieß, dass ich sie nicht im Krankenhaus besuchen brauche, weil sie bald wieder draußen ist.

Nun ist es zu spät.

Ruhe in Frieden Oma.

Gedanken eines Reisenden #21 – The little things

Manchmal sind es die kleinen Dinge die jemand anderem ein rießengroßes Lächeln ins Gesicht zaubern. Während ich am Gleis sitzend auf meinen Zug warte, wurde ich von einem vorbeikommenden Reisenden auf englisch darauf angesprochen ob ich nicht zufällig ein U-Bahn Ticket hätte. Er schaute schon wieder nach vorne und war bereits an paar Meter an mir vorbei, als ich noch mühsam ein „Waait, I have one“ herausbrachte. Die Überraschung im Gesicht war ihm deutlich anzumerken. Wir prüften dann noch kurz wie lange mein Ticket noch gelten würde und stellten fest, dass er es noch einige Stunden in ganz Berlin nutzen konnte. Er bedankte sich und verschwand glücklich in der Menge.

Kurz darauf sprach mich eine weitere Person an und bat mich ihr auszuhelfen, weil der Automat nur größere Münzen nahm und so gab ich ihr die entsprechnden Münzen, auch sie bedankte sich mit einem Lächeln und Worten und wünschte mir einen schönen Tag.

Ich hatte davor schon ausgesprochen gute Laune, aber danach – unbeschreiblich.

Manchmal sind es die kleinen Dinge die anderen ein Lächeln ins Gesicht und mir eines ins Herz zaubern.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag =)